Lösung
Das Prinzip
Das Prinzip besteht darin, dass das Tier über einen Stahlrost geht, zwischen dem sich Bürsten drehen. Die Bürsten drehen dabei gegenläufig, sodass keine Freiräume entstehen können und eine Selbstreinigung gegeben ist. Die Reinigungsfläche der Maschine ist 2,80 Meter lang und 1 Meter breit, dadurch kommt jeder Huf des Tieres beim Überqueren der Roste mindestens zweimal mit den Bürsten in Kontakt. Im Test hat sich gezeigt, dass die verschmutzten Hufe/Klauen durch die Anordnung der Bürsten einwandfrei gereinigt werden.
Automatisierung
Den Bedürfnissen der Großbetriebe angepasst, ist in die Maschine eine Lichtschranke integriert, die beim Passieren eines Tieres die Bürsten automatisch anlaufen lässt. Verlässt das Tier den Reinigungsbereich bleibt die Anlage stehen und „wartet“ auf das nächste Tier. Der dabei anfallende Schmutz wird mittels eines Kratzbodens und einer Förderschnecke abtransportiert.
Der Vorteil
Der Vorteil liegt darin das der, teilweise mit Krankheitserregern, verunreinigte Schmutz von den Klauen der Kuh aufgefangen wird und direkt entsorgt werden kann. Somit wird verhindert, dass gesunde Tiere mit den Krankheitserregern in Kontakt kommen. Wie verschiedene Studien zeigen, ist eine regelmäßige Reinigung der Klauen bei Milchvieh entscheidend für die Milchleistung.
Direkte Applikation
Weiterhin besteht die Möglichkeit der direkten Applikation entsprechender Pflegemittel an die Klauen der Kühe. Jede 2. Bürstenwalze ist mit Bohrungen versehen. Mit Hilfe einer Pumpe wird aus einem Vorratsbehälter die flüssige Substanz in die Walzen gedrückt. Durch die Rotation entsteht ein Sprühnebel, der die Klauen entsprechend benetzt.
Stufenlose Höhenverstellung
Die Roste ist stufenlos höhenverstellbar, so dass die Borstenlänge zwischen 1 bis 4 cm den Einsatzbedingungen angepasst werden kann, wie z.B. bei Pferden mit und ohne Beschlag. Für Kühe gilt in der Regel eine Borstenhöhe von 1,5 bis 2 cm.
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